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Gemälde des Grafenpaars nach Frischzellenkur wieder im Stadtmuseum Wadern zu besichtigen

Die 1760 geschaffenen Portraits des Grafen Joseph-Anton von Oettingen-Sötern und seiner Gemahlin Christiane von Schwarzburg-Sondershausen sind nach einer umfassenden Restaurierung nun wieder ins Stadtmuseum Wadern zurückgekehrt.

Das ist zum einen dem besonderen Engagement des Fördervereins des Stadtmuseums Wadern e.V. unter ihrem ersten Vorsitzenden Bernd Schröder zu verdanken, andererseits aber auch der Bereitschaft von Sponsoren, das Restaurierungsprojekt des Vereins zu unterstützen.

„Es war uns ein großes Anliegen, den beiden ältesten Gemälden in der Sammlung des Stadtmuseums ihren früheren Glanz zurück zu verleihen und sie dauerhaft für nachfolgende Generationen zu erhalten. Wir bedanken uns herzlich bei der Aktionsgemeinschaft „Zukunftsfähiges Wadern“, dem HACO Center in Wadern, der Sparkasse Merzig-Wadern, der Saarland-Sporttoto GmbH sowie der Firma M. Regler in Merzig als unseren Sponsoren, mit deren finanzieller Unterstützung wir dieses Stück des kulturellen Gedächtnisses für Menschen in Wadern und der Region bewahren konnten“, betont der Fördervereinsvorsitzende Bernd Schröder.

Den Hauptteil der Gesamtkosten von 7.806,40 € trägt der Förderverein des Stadtmuseums aus eigenen Mitteln, wobei die Aktionsgemeinschaft „Zukunftsfähiges Wadern“ sowie das HACO Center/ Haas u. Birtel GmbH & Co. KG je 1.500 €, die Sparkasse Merzig-Wadern und die Saarland-Sporttoto GmbH je 500 € sowie die Firma M. Regler in Merzig 150 € dazu beisteuern.

„Ich bin ganz begeistert von der neuen Intensität der Farben und so manchem Detail, das durch die Restaurierung wieder zum Vorschein kam“ schwärmt Museumsleiterin Christina Pluschke. „Die Porträts zeugen noch heute von der wesentlichen Rolle, die das rührige Grafenpaar im 18. Jahrhundert für die Entwicklung ihrer Residenz im Hochwald zur modernen Stadt Wadern spielte. Ich möchte dem Förderverein und allen Unterstützern des Projektes von Herzen dafür danken, dass sie diese außergewöhnlich wichtigen Gemälde für die Zukunft erhalten und wieder zu wahren Prunkstücken der Ausstellung gemacht haben!“